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Die Ergebnisse

Ein Abschnitt je Studienkapitel. Die Zahlen stammen unmittelbar aus der Auswertung der Umfrage, die Deutung darunter aus dem Studientext.

Kapitel 1

Management-Zusammenfassung

Wer mitgemacht hat, wie weit die Unternehmen mit KI sind und wie sich das zur Erwartung an die Branche verhält. Alle Kennzahlen mit ihren Fallzahlen stehen im Anhang.

  • 296

    Antworten ausgewertet

    n = 296

  • 173

    setzen KI ein

    davon 101 im Regelbetrieb und 72 in Tests

    n = 296

  • 117

    setzen noch keine KI ein

    n = 296

  • 6

    kennen den eigenen Stand nicht

    n = 296

Wie weit die Unternehmen sind

296 Antworten

  • 34 % im Regelbetrieb (101)
  • 24 % in Tests oder Pilotprojekten (72)
  • 40 % noch kein Einsatz (117)
  • 2 % Stand unbekannt (6)

Erwartung und Regelbetrieb

  • 75 %

    erwarten, dass KI die Wohnungswirtschaft in drei Jahren wesentlich verändert

    n = 296

  • 34 %

    haben KI heute im Regelbetrieb

    n = 296

Von den 117 Unternehmen ohne KI-Einsatz erwarten 69 diese Veränderung. Mehr dazu in Kapitel 10.

Wie wir das lesen

Die Erwartung an die Branche läuft dem Regelbetrieb im eigenen Unternehmen also weit voraus. Sie ist zudem ungleich verteilt: Unternehmen mit Einsatz erwarten die Veränderung deutlich häufiger als Unternehmen ohne Einsatz. Es sind also zwei Lücken, eine zwischen Erwartung und Regelbetrieb und eine zwischen zwei Gruppen von Unternehmen. Kapitel 10 geht beiden nach, und für die Empfehlungen in Kapitel 11 hat die zweite die größeren Folgen.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 2

Was sich seit 2025 verändert hat

Rechtslage, Marktentwicklung und der Stand der Arbeitshilfen des GdW.

Dieses Kapitel beruht auf Recherche, nicht auf der Umfrage. Es steht vollständig in der PDF-Fassung der Studie.

Kapitel 3

Datenbasis: Wer geantwortet hat

Wer sich beteiligt hat und wie genau die Zahlen deshalb sind. Das ist die Grundlage dafür, wie belastbar alles Weitere ist.

Fallzahlen

Auswertbare Antworten296
davon mit KI-Einsatz173
davon aus Ländern ohne eigene Ansicht18
Bundesländer mit Antworten14

Antworten liegen vor aus: Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg. Die Reihenfolge ist die nach Zahl der Antworten.

Die Antworten ohne eigene Ansicht sind in allen Zahlen dieser Seite enthalten. Eine eigene Ansicht haben die Gebiete, deren Verband seine Mitglieder eingeladen hat.

Wie genau die Zahlen sind

Wären die 296 Antwortenden zufällig ausgewählt, läge die rechnerische Unschärfe eines Anteils um 50 Prozent bei rund 6 Prozentpunkten nach oben oder unten, bei den 173 Unternehmen mit KI-Einsatz bei rund 7 Punkten. Das ist eine Modellrechnung, keine Fehlergrenze. Die Verzerrung durch die freiwillige Teilnahme steckt darin nicht.

Die Unternehmen haben selbst entschieden, ob sie antworten. Wer KI schon einsetzt, ist näher am Thema und antwortet vermutlich eher. Die Anteile zum Einsatz dürften deshalb eher zu hoch als zu niedrig liegen. Wie das gerechnet ist, steht in der Methodik.

Unternehmensform

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Welcher Unternehmensform ist Ihr Unternehmen zuzuordnen?“
Unternehmensform. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „Welcher Unternehmensform ist Ihr Unternehmen zuzuordnen?“
AntwortAnzahlAnteil
Wohnungsgenossenschaft17559 %
Kommunales Wohnungsunternehmen9933 %
Privatwirtschaftliches oder freies Wohnungsunternehmen114 %
Kirchliches Wohnungsunternehmen62 %
Andere Rechtsform (freie Nennungen)52 %
Wohneinheiten

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wie viele Wohneinheiten bewirtschaftet Ihr Unternehmen?“
Wohneinheiten. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „Wie viele Wohneinheiten bewirtschaftet Ihr Unternehmen?“
AntwortAnzahlAnteil
bis 5008228 %
501 bis 1.5008930 %
1.501 bis 5.0007626 %
5.001 bis 10.000269 %
mehr als 10.000238 %
Mitarbeitende

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wie viele Mitarbeitende beschäftigt Ihr Unternehmen?“
Mitarbeitende. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „Wie viele Mitarbeitende beschäftigt Ihr Unternehmen?“
AntwortAnzahlAnteil
bis 1010736 %
11 bis 309432 %
31 bis 755218 %
76 bis 200279 %
mehr als 200165 %
Funktion der antwortenden Person

296 Antworten

Lesehinweise (2)
  • Gefragt war: „In welcher Funktion beantworten Sie diesen Fragebogen?“
  • Nicht genannt wurde „Technik oder Bestandsmanagement“. Diese Antwortmöglichkeit steht in unserer Optionsliste, wurde im Export aber von niemandem belegt.
Funktion der antwortenden Person. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „In welcher Funktion beantworten Sie diesen Fragebogen?“ Nicht genannt wurde „Technik oder Bestandsmanagement“. Diese Antwortmöglichkeit steht in unserer Optionsliste, wurde im Export aber von niemandem belegt.
AntwortAnzahlAnteil
Vorstand oder Geschäftsführung20168 %
IT oder Digitalisierung5519 %
Rechnungswesen oder kaufmännischer Bereich155 %
Vermietung oder Mieterbetreuung114 %
Sonstige145 %
Persönliche Vertrautheit mit KI-Werkzeugen

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wie vertraut sind Sie persönlich mit KI-Werkzeugen?“
Persönliche Vertrautheit mit KI-Werkzeugen. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „Wie vertraut sind Sie persönlich mit KI-Werkzeugen?“
AntwortAnzahlAnteil
Ich nutze sie täglich oder fast täglich für meine Arbeit12944 %
Ich nutze sie gelegentlich11138 %
Ich habe sie ausprobiert, nutze sie aber nicht regelmäßig3913 %
Ich nutze sie bisher nicht176 %

Kapitel 4

Verbreitung: Wie weit die Unternehmen sind

Der Stand des KI-Einsatzes, seit wann er läuft und wie viele Mitarbeitende ihn tatsächlich nutzen.

Stand des KI-Einsatzes

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wie weit ist der Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen heute?“
Stand des KI-Einsatzes. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „Wie weit ist der Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen heute?“
AntwortAnzahlAnteil
Kein Einsatz, die Nutzung ist bei uns ausdrücklich untersagt83 %
Kein Einsatz, das Thema haben wir bisher nicht bearbeitet6622 %
Kein Einsatz, aber wir prüfen oder planen konkret4315 %
Erste Tests oder Pilotprojekte laufen7224 %
Im Regelbetrieb in einzelnen Bereichen8127 %
Im Regelbetrieb in mehreren Bereichen, breit etabliert207 %
Weiß ich nicht62 %
Seit wann KI eingesetzt wird

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Seit wann wird KI in Ihrem Unternehmen eingesetzt?“
Seit wann KI eingesetzt wird. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Seit wann wird KI in Ihrem Unternehmen eingesetzt?“
AntwortAnzahlAnteil
seit weniger als 6 Monaten3822 %
seit 6 bis 12 Monaten8247 %
seit 1 bis 2 Jahren5029 %
seit mehr als 2 Jahren32 %
Noch kein Einsatz00 %
Weiß ich nicht00 %
Anteil wöchentlich nutzender Mitarbeitender

171 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (2)
  • Gefragt war: „Welcher Anteil Ihrer Mitarbeitenden nutzt KI mindestens wöchentlich für die Arbeit?“
  • 2 von 173 Unternehmen haben diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich auf die 171 Antwortenden, nicht auf alle 173.
Anteil wöchentlich nutzender Mitarbeitender. Fallzahl n gleich 171, Basis Einsatz. Gefragt war: „Welcher Anteil Ihrer Mitarbeitenden nutzt KI mindestens wöchentlich für die Arbeit?“ 2 von 173 Unternehmen haben diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich auf die 171 Antwortenden, nicht auf alle 173.
AntwortAnzahlAnteil
unter 5 Prozent2213 %
5 bis 25 Prozent7343 %
26 bis 50 Prozent3722 %
51 bis 75 Prozent1911 %
über 75 Prozent116 %
Weiß ich nicht95 %
Stand des KI-Einsatzes nach Größengruppe

Tendenz Größe. Basis: alle, n = 296. Die Anteile beziehen sich auf die jeweilige Spaltengruppe.

Stand des KI-Einsatzes nach Größengruppe, Basis alle, n gleich 296.
Stand des KI-Einsatzesbis 1.500 WEn = 171über 1.500 WEn = 125
Kein Einsatz, die Nutzung ist bei uns ausdrücklich untersagt2 %43 %4
Kein Einsatz, das Thema haben wir bisher nicht bearbeitet34 %586 %8
Kein Einsatz, aber wir prüfen oder planen konkret11 %1919 %24
Erste Tests oder Pilotprojekte laufen20 %3430 %38
Im Regelbetrieb in einzelnen Bereichen24 %4132 %40
Im Regelbetrieb in mehreren Bereichen, breit etabliert6 %108 %10
Weiß ich nicht3 %51 %1

Tabelle lässt sich seitlich schieben.

Stand des KI-Einsatzes nach Erhebungsgebiet

Basis: alle Antworten des jeweiligen Gebiets. „Setzen KI ein“ heißt: mit Tests oder im Regelbetrieb. Jedes Gebiet hat eine eigene Ansicht mit allen Zahlen.

Dazu kommen 18 Antworten aus acht Ländern ohne eigene Ansicht (Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg). Sie zählen in allen Gesamtzahlen, als eigene Gruppe tragen sie keine Aussage.

Wie wir das lesen

Die Zahlen bestätigen unseren Eindruck von 2025. Die Mehrheit der Unternehmen ist nicht im Regelbetrieb, obwohl die meisten Antwortenden KI persönlich nutzen.

Der Einsatz ist also noch jung, die Mehrheit der Unternehmen mit Einsatz hat erst im vergangenen Jahr angefangen.

In den meisten Unternehmen mit Einsatz ist KI damit die Sache weniger Personen. In der Anfangsphase ist das normal und auch nicht falsch. Man sollte sich aber bewusst machen, dass die Entlastung, um die es in Kapitel 7 geht, dann auf wenigen Schultern liegt, und dass das Wissen mit diesen Personen das Unternehmen verlässt, wenn sie gehen.

Größere Unternehmen sind etwas häufiger im Regelbetrieb, der Abstand liegt aber innerhalb der Unschärfe, die bei Gruppen dieser Größe zu erwarten ist. Für kleine Unternehmen ist das ohnehin kein Rückstand, den sie mühsam aufholen müssten. Ihre Abläufe sind kürzer, und ein Werkzeug in der Standardsoftware erreicht sie genauso.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 5

Einsatzfelder, Werkzeuge und Anbindung

Wo KI eingesetzt wird, womit gearbeitet wird und worauf die Systeme zugreifen können. Basis sind die Unternehmen mit KI-Einsatz.

Bereiche mit KI-Einsatz heute

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (4)
  • Gefragt war: „In welchen Bereichen wird KI heute tatsächlich eingesetzt?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Ein Unternehmen von 173 hat hier nichts angekreuzt. Die Anteile beziehen sich trotzdem auf alle 173, weil eine leere Antwort bei dieser Frage eher „keines dieser Felder“ bedeutet als eine übersprungene Frage.
  • Dazu kamen 12 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Bereiche mit KI-Einsatz heute. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „In welchen Bereichen wird KI heute tatsächlich eingesetzt?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Ein Unternehmen von 173 hat hier nichts angekreuzt. Die Anteile beziehen sich trotzdem auf alle 173, weil eine leere Antwort bei dieser Frage eher „keines dieser Felder“ bedeutet als eine übersprungene Frage. Dazu kamen 12 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Allgemeine Textarbeit (Protokolle, Zusammenfassungen, Schriftverkehr)14584 %
Recherche in Dokumenten, Verträgen und Akten10058 %
Mieterkommunikation (Posteingang vorsortieren, Antwortentwürfe)8650 %
Rechnungsverarbeitung und Finanzprozesse (Belege auslesen, Kontierungsvorschläge)4325 %
IT-Support und Softwareentwicklung3520 %
Vermietung (Exposés, Interessentenmanagement)2917 %
Personalarbeit (Stellenanzeigen, Zeugnisse, Bewerberauswahl)2414 %
Schadensmeldungen und Ticketbearbeitung2012 %
Betriebskostenabrechnung und Berichte, auch zur Nachhaltigkeit (ESG)148 %
Energie- und Verbrauchsdaten (Auffälligkeiten, Prognosen)106 %
Genutzte KI-Werkzeuge

Die WohWi-KI ist ein Angebot der VdW Bayern DigiSol, der Herausgeberin dieser Studie. 28 der 36 Nennungen kommen aus Bayern. Der Sprach- oder Telefonassistent wird in Baden-Württemberg deutlich häufiger genannt (15 von 51 Unternehmen mit Einsatz) als in Bayern (5 von 53); ob dahinter ein regionales Angebot steht oder die Option unterschiedlich verstanden wurde, wissen wir nicht.

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (4)
  • Gefragt war: „Welche KI-Werkzeuge werden in Ihrem Unternehmen tatsächlich genutzt?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Gezeigt sind die 10 häufigsten Antworten; 3 weitere Optionen wurden seltener genannt.
  • Dazu kamen 21 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Genutzte KI-Werkzeuge. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Welche KI-Werkzeuge werden in Ihrem Unternehmen tatsächlich genutzt?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Gezeigt sind die 10 häufigsten Antworten; 3 weitere Optionen wurden seltener genannt. Dazu kamen 21 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Microsoft 365 Copilot10259 %
ChatGPT oder ein anderer Chatbot in der kostenlosen Version6035 %
ChatGPT in einer kostenpflichtigen Unternehmensversion (Team oder Enterprise)5331 %
KI-Funktionen unserer wohnungswirtschaftlichen Software (ERP)4224 %
WohWi-KI der VdW Bayern DigiSol3621 %
KI-Funktionen im Dokumentenmanagement (DMS) oder in der Rechnungsverarbeitung3520 %
Sprach- oder Telefonassistent (Voicebot)3319 %
Google Gemini3118 %
Anthropic Claude2213 %
Selbst gebaute Lösung oder Low-Code-App, zum Beispiel Power Apps oder Lovable159 %
Worauf die KI zugreifen kann

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (2)
  • Gefragt war: „Worauf kann die KI in Ihrem Unternehmen zugreifen?“
  • Die graue Zeile „Weiß ich nicht“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück.
Worauf die KI zugreifen kann. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Worauf kann die KI in Ihrem Unternehmen zugreifen?“ Die graue Zeile „Weiß ich nicht“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück.
AntwortAnzahlAnteil
Nur auf das, was man ihr im Chat mitgibt10158 %
Zusätzlich auf freigegebene Ordner und Dokumente2414 %
Auf eine gepflegte Sammlung eigener Unterlagen, mit Angabe der Fundstelle in der Antwort85 %
Sie ist direkt mit Fachprogrammen verbunden und arbeitet dort mit, etwa mit der wohnungswirtschaftlichen Software oder dem Dokumentenmanagement106 %
Mehreres davon parallel2615 %
Weiß ich nicht42 %

Tiefe des Einsatzes

Bezogen auf die 173 Unternehmen mit KI-Einsatz

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 173.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen mit gepflegter eigener Wissensbasis, direktem Zugriff auf Fachprogramme oder der Angabe „Mehreres davon parallel“44 von 17325 %
Anteil der Unternehmen mit genau einem Anwendungsfeld24 von 17314 %

Die 172 Unternehmen mit KI-Einsatz, die mindestens eine Angabe gemacht haben, nennen im Schnitt 3,0 Einsatzbereiche, freie Nennungen eingeschlossen. Das ist ein Durchschnitt über diese 172 Unternehmen, keine Zahl von Unternehmen.

Wie wir das lesen

In dieser Reihenfolge erkennen wir ein Muster, das uns aus Gesprächen mit Mitgliedsunternehmen vertraut ist. KI wird zuerst dort eingesetzt, wo sie keinen Ablauf verändert, also beim Entwerfen und Zusammenfassen von Texten oder bei der Suche in Dokumenten. Das ist eher eine Arbeitsweise als ein Anwendungsfeld im Sinne von 2025. Die Felder, die einen Prozess verändern, etwa Rechnungsverarbeitung oder Ticketbearbeitung, liegen dahinter. Wir lesen das nicht als Widerspruch zur Landkarte von 2025, aber als Korrektur der Reihenfolge: Der Weg in den Prozess führt in den meisten Unternehmen über die Textarbeit.

Wer personenbezogene Daten in ein Werkzeug eingibt, das nicht vertraglich für den Unternehmenseinsatz abgesichert ist, handelt in aller Regel datenschutzwidrig. Bei kostenlosen Versionen darf der Anbieter die Eingaben oft auch für eigene Zwecke nutzen.

Die KI-Funktionen der Fachsoftware sind in den Unternehmen angekommen. Sie laufen allerdings meist neben einem allgemeinen Assistenten und nicht an seiner Stelle.

Ein großer Teil der Unternehmen mit Einsatz nutzt KI also ohne angebundenen Zugriff auf eigene Daten. Ganz eindeutig ist das nicht: Rund die Hälfte der Unternehmen mit Microsoft 365 Copilot gibt ebenfalls „nur Chat“ an, obwohl die lizenzierte Fassung alles sieht, was die Person in Microsoft 365 sehen darf. Gemeint ist dann wohl der kostenlose Copilot Chat, oder die Angabe stimmt nicht. Was man ihr im Chat übergibt, können durchaus eigene Unterlagen sein, nur eben von Hand. Für die Textarbeit reicht das völlig. Sicherer ist es deshalb nicht automatisch, denn was im Chat landet, kann dieselben personenbezogenen Daten enthalten wie eine Anbindung; für den Datenschutz zählt zuerst, welches Werkzeug unter welchem Vertrag läuft. Mit einer Anbindung kommt die Sicherheit dazu: Die KI findet alles, was die Person sehen darf, auch zu weit freigegebene Dateien. Was auf dieser Stufe nicht geht, lässt sich dagegen genau sagen: Eine KI, die die Betriebskostenabrechnung nicht kennt, kann bei einer Mieterfrage dazu beim Formulieren helfen, nicht beim Prüfen. Ob die Anbindung deshalb die Entlastung erhöht, ist eine Vermutung, die wir mit diesen Daten nicht prüfen können.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 6

Regelungen und Verantwortung: was vorhanden ist, was fehlt

Welche Regelungen die Unternehmen mit KI-Einsatz umgesetzt haben, wie Mitarbeitende befähigt werden und wie es um die Anforderungen der EU-KI-Verordnung steht. Alle Zahlen dieses Kapitels beziehen sich auf diesen Teil der Antwortenden, nicht auf alle.

Anzahl gemeldeter Maßnahmen

Von neun abgefragten Regelungen haben 38 von 165 Unternehmen keine einzige umgesetzt. Der Median liegt bei 2,0, der Mittelwert bei 2,48. Genau 33 von 165 Unternehmen liegen auf dem Median; die Verteilung darunter zeigt die übrigen Stufen.

165 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Die neun Maßnahmen werden gleich gezählt und nicht gewichtet. Das ist eine Zählung gemeldeter Regelungen, kein geprüfter Reifegrad und kein Nachweis der Rechtskonformität: Nicht jede Maßnahme trifft auf jedes Unternehmen zu, eine Abstimmung mit dem Betriebsrat etwa nur dort, wo es einen gibt.

Abgefragt waren neun Maßnahmen: Schriftliche KI-Leitlinie oder Nutzungsrichtlinie; Festgelegte freigegebene Werkzeuge, andere sind untersagt; Auftragsverarbeitungsverträge mit den genutzten Anbietern; Freigabe- oder Vier-Augen-Prinzip für sensible Ergebnisse; Protokollierung der Nutzung; Abstimmung mit dem Betriebsrat ist erfolgt; Datenschutz-Folgenabschätzung für mindestens einen Anwendungsfall; Verzeichnis der eingesetzten KI-Systeme; Benannte verantwortliche Person oder Arbeitsgruppe für KI.

Wie viele Maßnahmen je Unternehmen umgesetzt sind

165 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Wie viele Maßnahmen je Unternehmen umgesetzt sind. Fallzahl n gleich 165, Basis Einsatz.
Umgesetzte Regelungen je UnternehmenAnzahlAnteil
keine der neun Regelungen3823 %
eine von neun2817 %
zwei von neun3320 %
drei von neun1912 %
vier von neun117 %
fünf von neun1610 %
sechs von neun85 %
sieben von neun106 %
acht von neun21 %
neun von neun00 %
Welche Regelungen vorhanden sind

165 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Welche Regelungen vorhanden sind. Fallzahl n gleich 165, Basis Einsatz.
RegelungAnzahlAnteil
Schriftliche KI-Leitlinie oder Nutzungsrichtlinie10161 %
Festgelegte freigegebene Werkzeuge, andere sind untersagt8350 %
Auftragsverarbeitungsverträge mit den genutzten Anbietern4225 %
Freigabe- oder Vier-Augen-Prinzip für sensible Ergebnisse159 %
Protokollierung der Nutzung117 %
Abstimmung mit dem Betriebsrat ist erfolgt3421 %
Datenschutz-Folgenabschätzung für mindestens einen Anwendungsfall2616 %
Verzeichnis der eingesetzten KI-Systeme3421 %
Benannte verantwortliche Person oder Arbeitsgruppe für KI6338 %
Nichts davon3823 %
Weiß ich nicht7–

Die grauen Zeilen „Nichts davon“ und „Weiß ich nicht“ sind keine umgesetzten Maßnahmen. Sie zählen voll mit und treten nur farblich zurück.

7 Unternehmen haben zu den Regelungen „Weiß ich nicht“ angegeben und stehen in keinem der beiden Diagramme im Nenner. Fehlendes Wissen über die eigenen Regelungen ist etwas anderes als eine fehlende Regelung, und es wird hier nicht als solche gezählt.

Befähigung der Mitarbeitenden

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (4)
  • Gefragt war: „Wie werden Ihre Mitarbeitenden für den Umgang mit KI befähigt?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Die graue Zeile „Bisher keine Maßnahmen“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück.
  • Dazu kamen 3 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Befähigung der Mitarbeitenden. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Wie werden Ihre Mitarbeitenden für den Umgang mit KI befähigt?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Die graue Zeile „Bisher keine Maßnahmen“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück. Dazu kamen 3 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Präsenz- oder Online-Schulungen8851 %
Learning by doing, ohne strukturiertes Angebot6638 %
E-Learning oder Selbstlernangebote5331 %
Interne Sprechstunde oder feste Ansprechpartner4526 %
Austausch in Netzwerken und Verbandsveranstaltungen2816 %
Bisher keine Maßnahmen2615 %
Vorlagen- oder Prompt-Bibliothek159 %
Stand zur EU-KI-Verordnung

Gefragt wurden nur die 173 Unternehmen mit KI-Einsatz. Von den 170, die die Frage beantwortet haben, sehen 40 die Anforderungen der EU-KI-Verordnung nach eigener Einschätzung als bekannt und umgesetzt an. Was die Unternehmen ohne KI-Einsatz über die Verordnung wissen, wurde nicht erhoben. Der Fragetext gibt die Pflicht zur KI-Kompetenz noch in der Fassung vor dem Digital Omnibus vom Juli 2026 wieder, der sie abgeschwächt hat; die Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026.

170 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (2)
  • Gefragt war: „Die EU-KI-Verordnung verlangt unter anderem ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden sowie Transparenz beim KI-Einsatz. Wie ist der Stand bei Ihnen?“
  • 3 von 173 Unternehmen haben diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich auf die 170 Antwortenden, nicht auf alle 173.
Stand zur EU-KI-Verordnung. Fallzahl n gleich 170, Basis Einsatz. Gefragt war: „Die EU-KI-Verordnung verlangt unter anderem ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden sowie Transparenz beim KI-Einsatz. Wie ist der Stand bei Ihnen?“ 3 von 173 Unternehmen haben diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich auf die 170 Antwortenden, nicht auf alle 173.
AntwortAnzahlAnteil
Anforderungen sind bekannt und umgesetzt4024 %
Anforderungen sind bekannt, die Umsetzung läuft5029 %
Anforderungen sind bekannt, die Umsetzung hat noch nicht begonnen2716 %
Anforderungen sind uns nicht ausreichend bekannt5331 %
Wer das Thema KI treibt

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wer treibt das Thema KI in Ihrem Unternehmen?“
Wer das Thema KI treibt. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Wer treibt das Thema KI in Ihrem Unternehmen?“
AntwortAnzahlAnteil
Vorstand oder Geschäftsführung9454 %
IT oder Digitalisierung3017 %
Es gibt keinen klaren Treiber, das Thema läuft nebenher2615 %
Ein festes Team über Bereichsgrenzen hinweg138 %
Einzelne Fachbereiche106 %
Nutzung ohne offizielle Freigabe

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Nutzen Mitarbeitende nach Ihrer Einschätzung KI-Werkzeuge auch ohne offizielle Freigabe, etwa über private Zugänge?“
Nutzung ohne offizielle Freigabe. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Nutzen Mitarbeitende nach Ihrer Einschätzung KI-Werkzeuge auch ohne offizielle Freigabe, etwa über private Zugänge?“
AntwortAnzahlAnteil
Ja, das ist verbreitet2112 %
Ja, in Einzelfällen6538 %
Nein, nach unserer Kenntnis nicht6638 %
Weiß ich nicht2112 %

Verdichtungen zu den Regelungen

Bezogen auf die 165 Unternehmen mit KI-Einsatz, die dazu eine inhaltliche Angabe gemacht haben

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 165.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen mit Leitlinie, freigegebenen Werkzeugen und Auftragsverarbeitung29 von 16518 %

Bezogen auf die 173 Unternehmen mit KI-Einsatz

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 173.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen, in denen KI auch ohne offizielle Freigabe genutzt wird86 von 17350 %
„Bisher keine Maßnahmen“ genannt26 von 17315 %
„Bisher keine Maßnahmen“ als einzige Nennung16 von 1739 %
mindestens eine Nennung außer „Bisher keine Maßnahmen“157 von 17391 %

Die drei Zeilen zu „Bisher keine Maßnahmen“ hängen zusammen: Wer die Option als einzige Nennung angekreuzt hat, ist in der Zeile „genannt“ mitgezählt. Die letzte Zeile ist die Gegenzeile zu „als einzige Nennung“, beide zusammen ergeben die Basis. Die Zeilen „genannt“ und „mindestens eine Nennung außer …“ überschneiden sich und dürfen nicht addiert werden. Die Zeile zur Nutzung ohne offizielle Freigabe und die Zeile zu Leitlinie, freigegebenen Werkzeugen und Auftragsverarbeitung beruhen auf zwei anderen Fragen und stehen unabhängig daneben.

Wie wir das lesen

Die Regelungen sind also noch nicht so weit wie der Einsatz. Die meisten Unternehmen mit Einsatz haben bisher weniger als die Hälfte der Maßnahmen aus der Arbeitshilfe 101 umgesetzt. Einige dieser Maßnahmen sind schnell erledigt, andere wie eine Folgenabschätzung oder die Protokollierung brauchen Zeit und Fachwissen; jede aber braucht jemanden, der sie tatsächlich anpackt, und wer das in den Unternehmen ist, sehen wir in Abschnitt 6.2.

In Unternehmen ohne klaren Treiber läuft KI nebenher, und genau in diesem Zustand entstehen nach unserer Erfahrung Nutzung ohne Freigabe und fehlende Regeln. Die erste Maßnahme dort wäre keine Software, sondern ein Name.

Die Mehrheit der Unternehmen mit Einsatz hat ein strukturiertes Angebot. Nach der Debatte um die Kompetenzpflicht hätten wir weniger erwartet.

Dass so viele Unternehmen mit Einsatz die Anforderungen der KI-Verordnung nach eigener Angabe nicht ausreichend kennen, sagt vermutlich weniger über die Unternehmen als über die Vermittlung. Die Rechtslage muss in einer Form ankommen, mit der eine Geschäftsführung im Alltag arbeiten kann. Das nehmen wir für Kapitel 11 mit.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 7

Nutzen: Was der Einsatz heute bringt

Wie stark KI die Abläufe entlastet und ob dieser Nutzen gemessen wird.

Spürbare Entlastung durch KI

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Wie stark entlastet KI Ihre Abläufe heute tatsächlich?“
Spürbare Entlastung durch KI. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz. Gefragt war: „Wie stark entlastet KI Ihre Abläufe heute tatsächlich?“
AntwortAnzahlAnteil
Deutlich spürbare Entlastung127 %
Spürbare Entlastung in einzelnen Bereichen12271 %
Kaum spürbare Entlastung2213 %
Unter dem Strich bisher Mehraufwand11 %
Kann ich nicht beurteilen169 %
Messung des Nutzens

172 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt) · ein Unternehmen hat die Frage nicht beantwortet und steht nicht im Kreis

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „Messen Sie den Nutzen des KI-Einsatzes?“
Messung des Nutzens. Fallzahl n gleich 172, Basis Einsatz. Gefragt war: „Messen Sie den Nutzen des KI-Einsatzes?“
AntwortAnzahlAnteil
Ja, mit definierten Kennzahlen, zum Beispiel Bearbeitungszeit oder Fehlerquote74 %
Eine Messung ist in Vorbereitung74 %
Nein, wir schätzen den Nutzen qualitativ ein7443 %
Nein, wir bewerten den Nutzen bisher gar nicht8449 %
Spürbare Entlastung durch KI nach Regelbetrieb ja/nein

Nutzen kommt mit Regelbetrieb? Basis: Einsatz, n = 173. Die Anteile beziehen sich auf die jeweilige Spaltengruppe.

Spürbare Entlastung durch KI nach Regelbetrieb ja/nein, Basis Einsatz, n gleich 173.
Spürbare Entlastung durch KIkein Regelbetriebn = 72Regelbetriebn = 101
Deutlich spürbare Entlastung1 %111 %11
Spürbare Entlastung in einzelnen Bereichen63 %4576 %77
Kaum spürbare Entlastung19 %148 %8
Unter dem Strich bisher Mehraufwand0 %01 %1
Kann ich nicht beurteilen17 %124 %4

Tabelle lässt sich seitlich schieben.

Wie wir das lesen

Unter dem Strich Mehraufwand meldet kaum ein Unternehmen mit Einsatz. Wer KI einsetzt, hat also selten das Gefühl, dass es sich nicht lohnt.

Rund jedes zehnte Unternehmen mit Einsatz kann den Nutzen nicht beurteilen, die große Mehrheit hat also ein Bild davon.

Unternehmen im Regelbetrieb berichten also häufiger eine Entlastung als Unternehmen in der Testphase. Einen zeitlichen Verlauf belegt das nicht: Ob der Regelbetrieb die Entlastung bringt oder ob Tests mit spürbarer Entlastung eher in den Regelbetrieb übergehen, können wir mit einer einmaligen Befragung nicht trennen, und das Zweite ist mindestens so plausibel. Aus der Erfahrung unserer Projekte raten wir Unternehmen in der Testphase trotzdem, eine geringe Entlastung im Test nicht als Grund zum Abbruch zu nehmen, sondern als Anlass für die Entscheidung, die der Steuerungsrahmen von 2025 vorsieht.

Nur wenige Unternehmen berichten also definierte Kennzahlen. Das heißt nicht, dass die anderen den Nutzen nicht kennen: Die qualitative Einschätzung ist eine Bewertung, und für die Textarbeit oft die angemessene. Es heißt aber, dass eine vergleichbare Größenordnung des Nutzens in dieser Branche bisher fast nirgends erhoben wird, und der Steuerungsrahmen von 2025 ist in seiner messbaren Form in der Praxis nicht angekommen. Für uns ist das die wichtigste Zahl in diesem Kapitel, weil sie eine andere erklärt: Wer weder misst noch einschätzt, tut sich schwer mit der Entscheidung zwischen Beibehalten und Verwerfen. Der Test bleibt dann einfach Test.

Die Entlastung wird also gespürt, aber kaum gemessen. In der Anfangsphase finden wir das normal, und für die Textarbeit ist es auch angemessen, denn niemand misst, wie viel schneller ein Protokoll fertig war. Schwierig wird es, sobald Geld und Abläufe daran hängen. Eine Rechnungsverarbeitung, deren Fehlerquote niemand kennt, ist aus unserer Sicht kein Regelbetrieb, sondern ein Risiko.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 8

Was den Einsatz bremst

Die genannten Hemmnisse, getrennt nach Unternehmen mit und ohne KI-Einsatz. Höchstens drei Nennungen je Unternehmen.

Was den KI-Einsatz bremst

291 von 296 Antwortenden haben die Frage beantwortet

Lesehinweise (5)
  • Gefragt war: „Was bremst den KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen am stärksten?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Bei 5 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 291 Antwortenden, nicht auf alle 296.
  • Die graue Zeile „Keine wesentlichen Hemmnisse“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück.
  • Dazu kamen 12 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Was den KI-Einsatz bremst. Fallzahl n gleich 291, Basis alle. Gefragt war: „Was bremst den KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen am stärksten?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Bei 5 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 291 Antwortenden, nicht auf alle 296. Die graue Zeile „Keine wesentlichen Hemmnisse“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück. Dazu kamen 12 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Fehlendes Know-how bei den Mitarbeitenden12142 %
Unklare Rechtslage und Datenschutz11138 %
Fehlende personelle Kapazität8830 %
Fehlende Schnittstellen zur wohnungswirtschaftlichen Software (ERP) oder zum Dokumentenmanagement (DMS)8730 %
Unklarer Nutzen5920 %
Datenqualität und unstrukturierte Ablage5720 %
Skepsis oder Sorgen im Kollegium5419 %
Kosten oder fehlendes Budget2910 %
Keine wesentlichen Hemmnisse248 %
Unsere Softwareanbieter liefern nichts Passendes197 %
Abstimmung mit dem Betriebsrat72 %

Unternehmen ohne wesentliche Hemmnisse

Bezogen auf die 291 Antworten mit einer Angabe zu dieser Frage

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 291.

GrößeAnzahlAnteil
„Keine wesentlichen Hemmnisse“ genannt24 von 2918 %
„Keine wesentlichen Hemmnisse“ als einzige Nennung18 von 2916 %
mindestens eine Nennung außer „Keine wesentlichen Hemmnisse“273 von 29194 %

Die ersten beiden Zeilen liegen ineinander: Wer „Keine wesentlichen Hemmnisse“ als einzige Nennung angekreuzt hat, ist in der Zeile darüber mitgezählt. Die beiden Zahlen dürfen deshalb nicht addiert werden.

Was den KI-Einsatz bremst nach Einsatz ja/nein

Bremsen vor und nach dem ersten Schritt. In dieser Tabelle stehen 290 von 296 Antworten (Basis der Erhebung: alle). 6 Antworten lassen sich der Einteilung nach Einsatz ja/nein nicht zuordnen und stehen in keiner der Spalten. 12 Einzelnennungen aus dem Sonstiges-Feld sind hier nicht aufgeführt, wie im Diagramm derselben Frage. In der Gruppe „ohne Einsatz“ hat eines von 117 Unternehmen diese Frage nicht beantwortet; in der Gruppe „mit Einsatz“ haben 3 von 173 Unternehmen diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich je Spalte auf die Unternehmen mit inhaltlicher Antwort; im Spaltenkopf steht deshalb der Nenner, nicht die Gruppengröße.

Was den KI-Einsatz bremst nach Einsatz ja/nein, Basis alle, n gleich 290.
Was den KI-Einsatz bremstohne Einsatzn = 116 von 117mit Einsatzn = 170 von 173
Unklare Rechtslage und Datenschutz43 %5034 %58
Fehlende Schnittstellen zur wohnungswirtschaftlichen Software (ERP) oder zum Dokumentenmanagement (DMS)23 %2734 %58
Datenqualität und unstrukturierte Ablage10 %1226 %44
Fehlendes Know-how bei den Mitarbeitenden41 %4743 %73
Fehlende personelle Kapazität31 %3629 %50
Kosten oder fehlendes Budget9 %119 %16
Unklarer Nutzen34 %4010 %17
Skepsis oder Sorgen im Kollegium14 %1622 %37
Abstimmung mit dem Betriebsrat2 %23 %5
Unsere Softwareanbieter liefern nichts Passendes3 %49 %15
Keine wesentlichen Hemmnisse8 %99 %15

Tabelle lässt sich seitlich schieben.

Was den KI-Einsatz bremst nach Größengruppe

Tendenz Größe. Basis: alle, n = 296. 12 Einzelnennungen aus dem Sonstiges-Feld sind hier nicht aufgeführt, wie im Diagramm derselben Frage. In der Gruppe „bis 1.500 WE“ haben 4 von 171 Unternehmen diese Frage nicht beantwortet; in der Gruppe „über 1.500 WE“ hat eines von 125 Unternehmen diese Frage nicht beantwortet. Die Anteile beziehen sich je Spalte auf die Unternehmen mit inhaltlicher Antwort; im Spaltenkopf steht deshalb der Nenner, nicht die Gruppengröße.

Was den KI-Einsatz bremst nach Größengruppe, Basis alle, n gleich 296.
Was den KI-Einsatz bremstbis 1.500 WEn = 167 von 171über 1.500 WEn = 124 von 125
Unklare Rechtslage und Datenschutz34 %5744 %54
Fehlende Schnittstellen zur wohnungswirtschaftlichen Software (ERP) oder zum Dokumentenmanagement (DMS)24 %4038 %47
Datenqualität und unstrukturierte Ablage14 %2327 %34
Fehlendes Know-how bei den Mitarbeitenden44 %7339 %48
Fehlende personelle Kapazität32 %5427 %34
Kosten oder fehlendes Budget13 %216 %8
Unklarer Nutzen24 %4015 %19
Skepsis oder Sorgen im Kollegium16 %2623 %28
Abstimmung mit dem Betriebsrat0 %06 %7
Unsere Softwareanbieter liefern nichts Passendes5 %89 %11
Keine wesentlichen Hemmnisse12 %203 %4

Tabelle lässt sich seitlich schieben.

Wie wir das lesen

An der Spitze stehen zwei Hemmnisse nah beieinander, und aus unserer Sicht hängen sie zusammen. Die Rechtslage ist seit der Arbeitshilfe 101 und dem 2. August 2026 beschrieben, anspruchsvoll zwar, aber beschrieben. Wenn sie den Unternehmen trotzdem unklar erscheint, ist das kein Wissensproblem der Rechtslage, sondern eines der Übersetzung in den Alltag eines Unternehmens ohne Rechtsabteilung. Ein Teil davon ist dieselbe Lücke, die das fehlende Know-how beschreibt. Das fehlende Know-how nennen Unternehmen mit und ohne Einsatz ähnlich oft, die Rechtslage nennen Unternehmen ohne Einsatz etwas häufiger; der Abstand liegt innerhalb der Unschärfe. Beides zusammen ist aus unserer Sicht eine Aufgabe, bei der die Unternehmen Unterstützung brauchen; was sie sich dafür wünschen, zeigt Kapitel 11.

Zwei der drei Stolpersteine aus unserer Studie 2025 nennen die Unternehmen auch heute: die Schnittstellen, die zu den meistgenannten Hemmnissen gehören, und die Datenqualität, die im Mittelfeld liegt. Die Verantwortung stand nicht zur Auswahl; wie viele Unternehmen keinen klaren Treiber haben, zeigt Kapitel 6.

Unternehmen mit und ohne Einsatz nennen beide das fehlende Know-how und die unklare Rechtslage weit vorn und gewichten das Übrige verschieden, und dieser Unterschied ist für uns die eigentliche Aussage des Kapitels. Ein Teil dessen, was die einen bremst, nennen die anderen deutlich seltener; ob sie es überwunden haben, zeigt eine einmalige Befragung nicht. Für ein Unternehmen ohne Einsatz heißt das aus unserer Sicht: Das fehlende Know-how und die Rechtslage werden es vermutlich auch nach dem ersten Schritt beschäftigen, und mit der Datenqualität und den Schnittstellen sollte es von Anfang an rechnen.

Dass auch Unternehmen ohne Einsatz keine wesentlichen Hemmnisse sehen, finden wir bemerkenswert. Ein Teil von ihnen nennt daneben doch ein Hemmnis; die übrigen haben nicht angefangen, obwohl sie selbst nichts nennen, was sie bremst. Für diese Gruppe haben wir Kapitel 11 geschrieben.

Die Unterschiede nach Unternehmensgröße lesen wir als Tendenz und nicht als Rangliste.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 9

Was die Unternehmen selbst berichten

Was die Unternehmen als ihre wichtigste Erfahrung mit KI nennen, auch das, was nicht funktioniert hat.

60 Unternehmen haben die Frage nach ihrer wichtigsten Erfahrung mit KI in eigenen Worten beantwortet. Wir haben jede Antwort einem oder mehreren Themen zugeordnet und zählen, wie oft ein Thema vorkommt. Einzelne Antworten zitieren wir nicht.

Worum es in den Antworten geht

60 Unternehmen haben die Frage frei beantwortet (296 Antworten insgesamt)

Lesehinweise (2)
  • Eine Antwort kann mehrere Themen haben; die Anteile ergeben zusammen mehr als 100 Prozent.
  • Eingeordnet mit KI-Unterstützung in drei unabhängigen Durchgängen; gezählt ist, worin mindestens zwei übereinstimmen.
Worum es in den Antworten geht. Fallzahl n gleich 60, Basis Freitext. Eine Antwort kann mehrere Themen haben; die Anteile ergeben zusammen mehr als 100 Prozent. Eingeordnet mit KI-Unterstützung in drei unabhängigen Durchgängen; gezählt ist, worin mindestens zwei übereinstimmen.
ThemaAnzahlAnteil
Ergebnisse müssen geprüft werden1728 %
Zeitersparnis und Entlastung im Arbeitsalltag1627 %
Recherche und Auswertung von Informationen1525 %
Hilfe beim Schreiben und in der Kommunikation1322 %
Mitarbeitende mitnehmen und befähigen915 %
Einführung braucht Steuerung und Ressourcen915 %
Daten und Prozesse als Voraussetzung915 %
Realistische Erwartungen und schrittweises Vorgehen915 %
Schnelle Weiterentwicklung der Technik712 %
Gute Ergebnisse brauchen gute Eingaben und Übung58 %

13 Unternehmen schildern eine erlebte Schwierigkeit mit KI, etwa fehlerhafte Ergebnisse, Nacharbeit, Mehraufwand oder eine Verzögerung.

Wie wir das lesen

Am häufigsten ist der Ton der Freitexte sachlich: 24 der 60 Antworten beschreiben ohne Wertung, wofür KI genutzt wird oder was dafür nötig ist, 13 sind positiv, 12 gemischt und 11 kritisch. Das passt zum Bild aus Kapitel 7: Der Nutzen wird gespürt, und die Grenzen sind bekannt.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 10

Erwartung versus Realität

Der Abstand zwischen dem, was die Unternehmen für die Branche erwarten, und dem, was sie im eigenen Unternehmen heute tun. Dazu die Pläne für die nächsten zwölf Monate.

Der Abstand zwischen Erwartung und Einsatzstand

Branchenerwartung und eigener Einsatzstand

Alle drei Werte beruhen auf denselben 296 Antworten. Der erste Balken zeigt die Erwartung an die Branche in drei Jahren, die beiden anderen den heutigen Stand im eigenen Unternehmen.

296 Antworten

Branchenerwartung und eigener Einsatzstand. Fallzahl n gleich 296, Basis alle.
AntwortAnzahlAnteil
erwarten eine wesentliche Veränderung der Branche in drei Jahren22375 %
setzen KI ein (Tests oder Regelbetrieb)17358 %
sind im Regelbetrieb10134 %

Der Abstand hat zwei Seiten. 152 von 173 Unternehmen mit KI-Einsatz erwarten eine wesentliche Veränderung, von den 117 ohne Einsatz 69. Zugleich erwarten 131 der 223 Zustimmenden die Veränderung, ohne KI heute im Regelbetrieb zu haben. Der Abstand liegt also zwischen zwei Gruppen und innerhalb derselben Unternehmen. Bei 2 weiteren Unternehmen ist der eigene Einsatzstand unbekannt; sie zählen deshalb weder als Regelbetrieb noch als dessen Fehlen. Rechnerisch liegen zwischen Erwartung und Regelbetrieb 41 Prozentpunkte und zwischen Erwartung und Einsatz 17 Punkte, gerechnet aus den gerundeten Werten der Abbildung; diese beiden Werte subtrahieren zwei verschiedene Fragen und sagen für sich genommen wenig.

Woher die Zustimmung kommt

Die Tabelle zeigt die Zustimmung getrennt nach dem Einsatzstand im eigenen Unternehmen.

GruppenZustimmungAnteil
ohne Einsatz1176959 %
mit Einsatz17315288 %
Stand unbekannt, beruht auf unter 25 Antworten62nicht ausweisbar
zusammen29622375 %

Die Zeile „Stand unbekannt“ fasst die Antworten zusammen, die beim Stand des KI-Einsatzes „Weiß ich nicht“ angegeben haben. Für 6 Unternehmen wird deshalb kein Anteil ausgewiesen.

Stand des KI-Einsatzes nach Veränderungserwartung

Erwartung gegen Einsatzstand. Basis: alle, n = 296. Die Anteile beziehen sich auf die jeweilige Spaltengruppe.

Stand des KI-Einsatzes nach Veränderungserwartung, Basis alle, n gleich 296.
Stand des KI-EinsatzesZustimmungn = 223Ablehnungn = 47kann ich nicht einschätzenn = 26
Kein Einsatz, die Nutzung ist bei uns ausdrücklich untersagt1 %211 %54 %1
Kein Einsatz, das Thema haben wir bisher nicht bearbeitet14 %3136 %1769 %18
Kein Einsatz, aber wir prüfen oder planen konkret16 %3613 %64 %1
Erste Tests oder Pilotprojekte laufen28 %6217 %88 %2
Im Regelbetrieb in einzelnen Bereichen32 %7217 %84 %1
Im Regelbetrieb in mehreren Bereichen, breit etabliert8 %184 %20 %0
Weiß ich nicht1 %22 %112 %3

Tabelle lässt sich seitlich schieben.

Erwartete Veränderung der Branche

Zustimmung zur Aussage „KI wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten drei Jahren wesentlich verändern.“

296 Antworten

Lesehinweise (1)
  • Gefragt war: „KI wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten drei Jahren wesentlich verändern.“
Erwartete Veränderung der Branche. Fallzahl n gleich 296, Basis alle. Gefragt war: „KI wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten drei Jahren wesentlich verändern.“
AntwortAnzahlAnteil
Stimme voll zu10736 %
Stimme eher zu11639 %
Stimme eher nicht zu3713 %
Stimme nicht zu103 %
Kann ich nicht einschätzen269 %
Geplanter KI-Einsatz in zwölf Monaten

284 von 296 Antwortenden haben die Frage beantwortet

Lesehinweise (5)
  • Gefragt war: „In welchen Bereichen planen Sie in den nächsten zwölf Monaten einen neuen oder erweiterten KI-Einsatz?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Bei 12 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 284 Antwortenden, nicht auf alle 296.
  • Die graue Zeile „Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück.
  • Dazu kamen 8 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Geplanter KI-Einsatz in zwölf Monaten. Fallzahl n gleich 284, Basis alle. Gefragt war: „In welchen Bereichen planen Sie in den nächsten zwölf Monaten einen neuen oder erweiterten KI-Einsatz?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Bei 12 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 284 Antwortenden, nicht auf alle 296. Die graue Zeile „Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate“ ist keine Nennung im Sinne der Frage. Sie zählt voll mit und tritt nur farblich zurück. Dazu kamen 8 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Mieterkommunikation (Posteingang vorsortieren, Antwortentwürfe)11440 %
Rechnungsverarbeitung und Finanzprozesse (Belege auslesen, Kontierungsvorschläge)11340 %
Allgemeine Textarbeit (Protokolle, Zusammenfassungen, Schriftverkehr)11340 %
Recherche in Dokumenten, Verträgen und Akten9734 %
Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate8530 %
Schadensmeldungen und Ticketbearbeitung6322 %
Betriebskostenabrechnung und Berichte, auch zur Nachhaltigkeit (ESG)5921 %
Vermietung (Exposés, Interessentenmanagement)4817 %
IT-Support und Softwareentwicklung3312 %
Energie- und Verbrauchsdaten (Auffälligkeiten, Prognosen)2910 %
Personalarbeit (Stellenanzeigen, Zeugnisse, Bewerberauswahl)197 %

Unternehmen ohne Planungen

Bezogen auf die 284 Antworten mit einer Angabe zu dieser Frage

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 284.

GrößeAnzahlAnteil
„Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate“ genannt85 von 28430 %
„Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate“ als einzige Nennung82 von 28429 %
mindestens eine Nennung außer „Keine Planungen für die nächsten zwölf Monate“202 von 28471 %

Die ersten beiden Zeilen liegen ineinander: Wer „Keine Planungen“ als einzige Nennung angekreuzt hat, ist in der Zeile darüber mitgezählt. Die beiden Zahlen dürfen deshalb nicht addiert werden.

Wie wir das lesen

Die Erwartung ist damit ziemlich eindeutig. Drei von vier Unternehmen rechnen mit einer wesentlichen Veränderung, und zwar nicht irgendwann in zehn Jahren, sondern in den nächsten drei.

Das ist die Lücke, die dieser Studie ihren Kern gibt. Wir nennen den Abstand so, und das ist eine gewählte Perspektive: Der Fragebogen misst eine Erwartung an die Branche und einen Stand im eigenen Unternehmen, keinen Soll-Ist-Rückstand. Ein Teil des Abstands lässt sich erklären, denn der Satz im Fragebogen fragt nach der Branche und nicht nach dem eigenen Unternehmen. Man kann durchaus erwarten, dass sich etwas verändert, ohne selbst derjenige zu sein, der es verändert. Wer die Veränderung erwartet und sie anderen überlässt, überlässt ihnen aus unserer Sicht auch die Regeln, nach denen sie stattfindet.

Für uns ist das die zweite Lücke dieser Studie, und womöglich die wichtigere. Sie liegt nicht zwischen Erwartung und Regelbetrieb, sondern zwischen zwei Gruppen von Unternehmen. Wer KI einsetzt, erwartet die Veränderung ganz überwiegend. Wer sie nicht einsetzt, ist zurückhaltender: Rund sechs von zehn erwarten sie, die übrigen erwarten sie nicht oder können es nicht sagen. Die Erwartung hängt also mit der eigenen Erfahrung zusammen. In welche Richtung, sagt eine einmalige Befragung nicht: Wer einsetzt, kann durch die Erfahrung überzeugt worden sein, oder wer überzeugt war, hat eher angefangen. Für Kapitel 11 nehmen wir daraus mit, dass die Erwartung allein kein Argument für Unternehmen ohne Einsatz ist, weil rund vier von zehn von ihnen sie ohnehin nicht teilen. Was sie überzeugt, wissen wir aus dieser Umfrage nicht; nach unserer Erfahrung aus Gesprächen mit Mitgliedsunternehmen ist es ein eigener Test.

Die geplante Bewegung konzentriert sich auf wenige Felder. Ein Gesamtwachstum lässt sich daraus nicht berechnen, weil ein unveränderter Einsatz in der Planungsfrage nicht erscheint. Aufbruchstimmung sieht trotzdem anders aus, und eine zurückhaltende Planung ist eher belastbar als eine, die viel verspricht. Ob sich die Lücke aus Abschnitt 10.2 in den nächsten zwölf Monaten verändert, sagt die Planungsfrage nicht; das prüfen wir 2027 mit der nächsten Erhebung.

Die Lücke zwischen Erwartung und Regelbetrieb ist kein Vorwurf an die Unternehmen, sondern eine Beschreibung des Jahres 2026. Die Werkzeuge sind da, die Regeln sind beschrieben, die Erwartung ist geweckt, und der Umbau der Abläufe hat in den meisten Unternehmen noch nicht begonnen. Ob und wie sich die Lücke schließt, sagen die Daten nicht; wir sehen zwei Wege. Entweder die Unternehmen schließen sie, indem sie anfangen, oder sie schließt sich von selbst, wenn die Erwartung nachlässt, weil die Veränderung ausbleibt. Das Zweite wäre aus unserer Sicht die schlechtere Variante, denn dann bliebe die Branche bei der Textarbeit stehen, während Anbieter und Mieter weitergehen. Wie die erste Variante aussehen kann, beschreiben wir in Kapitel 11.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 11

Was Unternehmen jetzt konkret tun können

Welche Unterstützung sich die Unternehmen wünschen. Die Ableitung für das eigene Unternehmen übernimmt der Selbstcheck.

Gewünschte Unterstützung

281 von 296 Antwortenden haben die Frage beantwortet

Lesehinweise (4)
  • Gefragt war: „Welche Unterstützung würde Ihnen beim Thema KI am meisten helfen?“
  • Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen.
  • Bei 15 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 281 Antwortenden, nicht auf alle 296.
  • Dazu kamen 5 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
Gewünschte Unterstützung. Fallzahl n gleich 281, Basis alle. Gefragt war: „Welche Unterstützung würde Ihnen beim Thema KI am meisten helfen?“ Mehrfachauswahl, die Summe der Anteile kann über 100 Prozent liegen. Bei 15 von 296 Antworten fehlt die Angabe zu dieser Frage. Die Anteile beziehen sich auf die 281 Antwortenden, nicht auf alle 296. Dazu kamen 5 Einzelnennungen über das Freitextfeld, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.
AntwortAnzahlAnteil
Musterdokumente wie KI-Leitlinie, Verzeichnis oder Checklisten15957 %
Kurzschulungen und Webinare für Mitarbeitende14251 %
Formate für Vorstand und Geschäftsführung9433 %
Erfahrungsaustausch zwischen Mitgliedsunternehmen9132 %
Ein branchenspezifischer KI-Assistent für die Wohnungswirtschaft8831 %
Übersicht über Anbieter und Marktentwicklung8731 %
Individuelle Beratung im Unternehmen238 %
Begleitung konkreter Pilotprojekte228 %

Wie wir das lesen

Die Unternehmen wünschen sich Handwerkszeug und keine Strategiepapiere, Musterdokumente und Kurzschulungen liegen vorn. Das passt zu dem, was wir in den Kapiteln 6 und 8 gesehen haben: Es hakt bei der Umsetzung, nicht bei der Einsicht.

Aus dem Studientext, Stand 9.10.2026. Die Zahlen dazu stehen darüber.

Kapitel 12

Wo wir in drei Jahren stehen

Fazit und Ausblick: welche Wege die Unternehmen in den nächsten drei Jahren gehen können und woran wir unsere Erwartungen in der nächsten Erhebung prüfen.

Dieses Kapitel ist die Einschätzung der Autoren, gestützt auf die Zahlen der Umfrage und auf Gespräche mit Mitgliedsunternehmen. Es steht vollständig in der PDF-Fassung der Studie.

Kapitel 13

Anhang: Methodik und Grenzen

Die Kennzahlen mit ihren Fallzahlen, und was die Antworten über die Funktion der antwortenden Person aussagen.

Die tragenden Größen

Bezogen auf alle 296 Antworten

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 296.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen, die KI einsetzen173 von 29658 %
Anteil der Unternehmen mit KI im Regelbetrieb101 von 29634 %
Anteil der Unternehmen, die KI erst erproben72 von 29624 %
Anteil der Unternehmen, die aktuell noch keine KI einsetzen117 von 29640 %
Anteil der Unternehmen, die den eigenen Stand nicht kennen6 von 2962 %
Anteil der Unternehmen, die eine wesentliche Veränderung der Branche erwarten223 von 29675 %

Bezogen auf die 173 Unternehmen mit KI-Einsatz

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 173.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen, die eine spürbare Entlastung berichten134 von 17377 %
Anteil der Unternehmen, in denen KI auch ohne offizielle Freigabe genutzt wird86 von 17350 %
Anteil der Unternehmen mit gepflegter eigener Wissensbasis, direktem Zugriff auf Fachprogramme oder der Angabe „Mehreres davon parallel“44 von 17325 %

Bezogen auf die 165 Unternehmen mit KI-Einsatz, die dazu eine inhaltliche Angabe gemacht haben

Alle Anteile in dieser Tabelle haben denselben Nenner: 165.

GrößeAnzahlAnteil
Anteil der Unternehmen mit Leitlinie, freigegebenen Werkzeugen und Auftragsverarbeitung29 von 16518 %

Antwortverhalten nach Funktion

Geprüft wurde der Einwand, technische Fragen könnten von Nicht-Technikern unzuverlässig beantwortet werden. Der Anteil „Weiß ich nicht“ ist dafür der empfindlichste Indikator.

Mindestens zwei Funktionsgruppen erreichen die Ausweisungsschwelle. Ein Vergleich der Gruppen ist möglich, bleibt aber eine Tendenz.

Größe der Funktionsgruppen unter den Unternehmen mit Einsatz

  • Vorstand oder Geschäftsführung: n = 109
  • IT oder Digitalisierung: n = 41
  • übrige Funktionen: n = 23beruht auf unter 25 Antworten
Anteil „Weiß ich nicht“ je Frage, über alle Funktionen

Diese 7 Fragen wurden nur den 173 Unternehmen mit KI-Einsatz gestellt. Eine davon bietet die Antwort „Weiß ich nicht“ gar nicht an („Stand zur EU-KI-Verordnung“) und bleibt hier außen vor: Eine nicht angebotene Option ist keine Null. Bei 2 der 6 übrigen Fragen hat kein einziges Unternehmen mit „Weiß ich nicht“ geantwortet; der höchste Wert sind 21 von 173 bei der Frage „Nutzung ohne offizielle Freigabe“. Über diese 6 Fragen zusammen liegt der Anteil „Weiß ich nicht“ bei 4 Prozent, je Funktionsgruppe bei 3 Prozent (Vorstand oder Geschäftsführung) und 3 Prozent (IT oder Digitalisierung); die übrigen Funktionen liegen mit 23 Antworten unter der Schwelle von 25. Bei der Frage „Nutzung ohne offizielle Freigabe“ allein liegt er bei 13 Prozent (Vorstand oder Geschäftsführung) und 10 Prozent (IT oder Digitalisierung).

173 Unternehmen mit KI-Einsatz haben geantwortet (296 Antworten insgesamt)

Anteil „Weiß ich nicht“ je Frage, über alle Funktionen. Fallzahl n gleich 173, Basis Einsatz.
FrageAnzahlAnteil
Genutzte KI-Werkzeuge00 %
Worauf die KI zugreifen kann42 %
Nutzung ohne offizielle Freigabe2112 %
Vorhandene Regelungen74 %
Anteil wöchentlich nutzender Mitarbeitender95 %
Seit wann KI eingesetzt wird00 %